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Ressourcenschonung durch Urban Mining

Das Umweltbundesamt (UBA) informiert in seiner neuen Broschüre über das Konzept des Urban Mining, zu Deutsch „städtischer Bergbau“.

Urban Mining bezeichnet die Rohstoffgewinnung im städtischen sowie kommunalen Raum und ist Teil einer nationalen Strategie. Deutschland verbraucht unzählige Rohstoffe, die meisten werden zum Teil teuer importiert. Dabei befinden sich über 50 Milliarden Tonnen an wertvollen Materialien direkt vor der Tür.

Stadt, Land, Fluss,…

Deutschland fördert Baustoffe aus Kiesgruben und Steinbrüchen. Doch das Land ist dicht besiedelt und die Bereitschaft der Bevölkerung zum Abbau in ihrer Umgebung ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Auch in den Städten steckt hohes Potenzial an Rohstoffen, beispielsweise in ungenutzten Anlagen, Bauwerken und Konsumprodukten. Das UBA möchte die intensivere und langfristige Nutzung dieser Ressourcen fördern und bessere Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Vorteile des Urban Mining

Urban Mining bezieht sich aber nicht nur auf die innerstädtischen sogenannten Lager. Es befasst sich mit dem gesamten Bestand an langlebigen Gütern, wie Elektrogeräte, Autos, Infrastrukturen, Ablagerungen oder Deponien. Über 50 Milliarden Tonnen an Materialien umgeben uns. Mit der Nutzung dieser Sekundärrohstoffe können die knappen natürlichen Ressourcen der Erde geschont werden. Weitere Vorteile der Aufbereitung sind Kosteneinsparungen im Materialbereich und Erhöhung der inländischen Wertschöpfung.

Die Broschüre des UBA finden Sie hier .


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